19.12. Willkommen in Palästina! Das sagt sich so leicht, ist es aber gar nicht… 1988 in Algier von der PLO (Palästinensischen Befreiungsorganisation) als Staat Palästina ausgerufen, wurde von den Gründern Palästinas das Westjordanland (West Bank), der Gazastreifen und Ostjerusalem als Hauptstadt des Staatsgebietes beansprucht. Heute erkennen 138 Länder den Staat Palästina an, jedoch ist seine Staatlichkeit völkerrechtlich umstritten. Österreich, Deutschland und die Schweiz erkennen Palästina nicht als Staat an, pflegen jedoch diplomatische Beziehungen zu den Vertretern der Palästinensischen Autonomiegebiete.

Nach der Ankunft mit dem Bus in Jericho gehe ich in das Stadtzentrum. Ich frage mich zur katholischen Kirche (Good Shepherd Church) durch wo es angeblich möglich sein soll zu übernachten. Während ich mich mit einigen Lehrern vor der Kirche unterhalte, kommt auch schon Pfarrer Mario vorbei und zeigt mir gleich mein Quartier. Es ist ein Schlafsaal mit ca. 10 Betten und ist für mich ganz alleine.

Jericho liegt ca. 250 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit die tiefstgelegenste Stadt der Welt.
20.12. Nachdem ich gestern irgendetwas falsches gegessen oder getrunken habe fühle ich mich heute nicht besonders fit. So verbringe ich einen ruhigen Tag hier und stärke mich für die letzten Kilometer nach Jerusalem.
21.12. Heute geht es mir wieder weit besser und ich fühle mich wieder völlig gesund. Auf durch die judäische Wüste nach Jerusalem!


Nach ca. 5 km Fußmarsch erreiche ich das Kloster St. Georg, das von griechisch-orthodoxen Mönchen bewohnt wird.

Heute hat es allerdings geschlossen, ich kann mir aber zumindest meine Wasserflaschen auffüllen für die nächsten Kilometer. Dann geht es weiter bergauf durch ein ausgetrocknetes Flußtal, dem Wadi Qelt, und ich erreiche so um 14h einen Aussichtspunkt.


Von hier habe ich einen schönen Blick über die Wüste Juda und auf Jericho. Am Weg zu einem Beduinencamp löse ich mein Versprechen mit einem Friseur in Melk ein.
Er hat mir am Anfang meiner Wanderung in Melk meine Haare geschnitten ohne Geld zu verlangen. Er meinte nur, wenn ich in Palästina angekommen bin, sollte ich den Gegenwert eines Haarschnitts bei ihm jemandem in Palästina geben. Eine ältere Frau, die mir entgegen kam und gerade in ihre ärmliche Behausung ging, schien mir gut zu passen und sie freute sich über das überraschende vorweihnachtliche Geschenk.

Gegen 16h erreiche ich ein Beduinencamp und gemeinsam mit einer Gruppe aus Frankreich verbringe ich hier eine sehr schöne Nacht.
22.12. Die Uhren gehen in Palästina wieder eine Stunde vor, das bemerke ich erst heute früh beim Frühstück…:-) Dann geht es durch die judäische Wüste in verschiedenen Wadis und unwegsamen Gelände Richtung Jerusalem.

Ich treffe einen Jungen auf seinem Esel, der zu mir reitet als er mich sieht. Auf seinem Esel hat er einen Kanister Wasser dabei und er füllt mir wieder meine Wasserflasche nach. Gegen 17h treffe ich dann in einem Vorort von Jerusalem ein und der Verkehr wird wieder mehr. Im Lazarus Guesthouse finde ich eine geeignete Unterkunft und stärke mich am Abend mit Falafel.
23.12. Heute ist es soweit und ich kann es kaum glauben. Nach beinahe 8 Monaten und ca. 5.000 km Wanderung werde ich heute Jerusalem erreichen. Zuerst gehe ich allerdings noch die letzten Kilometer entlang einer ca. 10 Meter hohen Mauer, die das Westjordanland von Jerusalem trennt.

Es gibt hier einen Checkpoint, an dem das Gepäck gescannt wird, und wenig später bin ich im östlichen Teil von Jerusalem. Ich gehe auf den Ölberg hinauf und sehe das erste Mal hinab in die Altstadt von Jerusalem – ein Traum wird wahr!


Ich lasse mir Zeit bei der Ankunft und komme beim Grab der Heiligen Maria vorbei. Sie soll hier begraben und auferstanden sein.

Dann tauche ich in die Altstadt ein, komme auch bei der Klagemauer vorbei und erreiche um ca. 14h das Abraham Hostel, meine Unterkunft in Jerusalem.

Ich werde hier einmal für einige Zeit bleiben und meine Wanderung revue passieren lassen.

Am späten Nachmittag bekomme ich eine Nachricht von Alexis, einem jesuitischen Priester aus Spanien, der ebenfalls hierher gepilgert ist und schon länger in der Stadt ist. Wir vereinbaren gemeinsam von Jerusalem nach Bethlehem zur Mitternachtsmesse zu gehen. Am Abend durchstreife ich die Altstadt und komme beim österreichischen Hospiz vorbei. Es gibt hier auch das Café Triest, in dem österreichische Zivildiener arbeiten, und das an ein Wiener Kaffeehaus erinnert. Zur Feier des Tages esse ich hier ein Schnitzel und trinke eine Flasche Stiegl Bier. Na dann Prost!

24.12. Heute vormittag erledige ich meine Weihnachtspost, rufe zuhause an und treffe schließlich Birgit, eine deutsche Pilgerin aus München, die ebenfalls mit uns nach Bethlehem geht. Um ca. 15h holen wir dann Alexis und Paulus, einen weiteren Priester aus Westtimor, ab und gehen alle gemeinsam nach Bethlehem. Nachdem dann unsere ‚Navigationsqueen Birgit‘ doch noch ihre Unterkunft in Bethlehem findet…: -) lassen wir uns gute Falafel schmecken und wohnen der Mitternachtsmesse bei.



Die Messe war wunderschön, großteils in Latein und um ca. 01:30 am Morgen kommen wir wieder aus der Geburtskirche von Jesus heraus. Auch Emmanuel, der französische Pilger aus Paris, mit dem ich in der Türkei eine Weile gemeinsam gegangen bin, ist hier und es gibt ein freudiges Wiedersehen.

Letztlich komme ich mit einem Bus gemeinsam mit Alexis, Paulus und anderen Priestern wieder gut zurück nach Jerusalem. Frohe Weihnachten!!!
25.12. Nach einer kurzen Nacht gehe ich heute wieder in die Altstadt und besuche den Tempelberg, einen der umstrittensten heiligen Orte der Welt. Seit dem 7. Jhdt nach Chr. steht hier der Felsendom, eines der islamischen Hauptheiligtümer und mit seiner goldenen Kuppel das Wahrzeichen der Stadt.

Davor stand hier der herodianische Tempel, ein Nachfolgebau des nachexilischen jüdischen Tempels (2. Tempel, erbaut ca. 515 v. Chr.), der wiederum auf den Fundamenten des salomonischen Tempels (1. Tempel, erbaut ca. 1000 v. Chr.) errichtet wurde. Der herodianische Tempel, den König Herodes im Jahre 20 v. Chr. erbauen ließ, wurde im jüdischen Krieg im Jahre 70 n. Chr. von den Römern zerstört. Vom Tempel selber ist heute nur mehr die westliche Stützmauer, die sogenannte Klagemauer, vorhanden. Die Klagemauer gilt heute als wichtigste heilige Stätte des Judentums.
Neben dem Felsendom befindet sich die Al-Aksa Moschee, die drittwichtigste Moschee im Islam.




In der Altstadt von Jerusalem gibt es übrigens ein muslimisches, ein jüdisches, ein christliches und ein armenisches Viertel und es macht Spaß sich in den engen Gassen zu verlieren.
Dann besuche ich noch einmal das österreichische Hospiz, trinke guten Meinl Kaffee und telefoniere mit Muttern.


Am Abend lerne ich Marco aus Costa Rica kennen. Er schläft im gleichen Zimmer wie ich und er fragt mich, ob ich ihm helfe einige Gepäckstücke von seiner Freundin von einem anderen Hotel in unsere Unterkunft zu bringen.
Nach getaner Tat lassen wir uns im Hostel eine gute Suppe schmecken und gehen früh schlafen.
26.12. Heute regnet es und ich verbringe den Vormittag damit meine Wäsche zu waschen und zu trocknen. Marco und ich holen uns dann noch einmal eine Suppe, die wir gemeinsam mit seiner Freundin essen. Den Nachmittag verbringe ich heute großteils im Bett, sichere Fotos auf meine zwei USB Sticks ab und schreibe diesen Bericht. Es ist gerade ein Gewitter draußen, bei dem Wetter versäumt man nichts.

27.12. Gemeinsam mit Marco durchstreife ich heute den Shuk (Mahane Yehuda Markt), der nur ca. 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt liegt. Mehr als 250 Verkäufer des Marktes verkaufen hier frisches Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Käse und Gewürze, etc…


Am Rückweg entdecken wir einen Campingladen, wo ich eine passende Gaskartusche, eine warme Haube und zwei Paar neue Merinosocken kaufe. Auch hier in Jerusalem sind die Temperaturen gefallen und vor allem nachts wird es hier auch schon empfindlich kalt.
Am Nachmittag ruft mich Alexis an ob ich die nächsten Tage zum Jesus Trail im Norden des Landes mitkommen möchte. Ich lehne allerdings dankend ab. Es ist einfach zu früh für mich und ich brauche noch mehr Zeit für diese Stadt. Wir vereinbaren allerdings noch ein gemeinsames Treffen für morgen Abend.
28.12. Das Frühstück hier im Abraham Hostel ist wirklich ein Highlight. Es gibt hier levantinische Speisen, Müslis, verschiedene Aufstriche, etc. Es trifft sich hier quasi die ganze Welt und es ergeben sich immer wieder interessante und lustige Gespräche. Heute beginne ich mir die Altstadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vom Jaffa Tor, eines der 8 Tore in der Stadtmauer der Jerusalemer Altstadt, erkunde ich das armenische Viertel und im Anschluss daran den Berg Zion, der außerhalb der Altstadtmauer liegt.



Im Anschluss daran gelange ich dann in das jüdische Viertel, wo ich die orthodoxe Hurva Synagoge besuche und von oben die Aussicht über die Stadt genieße.


Am Abend war ich dann noch mit Alexis, dem Pilger aus Spanien, verabredet. Er ist im Päpstlichen Bibelinstitut untergebracht, wo wir um 19h im Haus einer Messe beiwohnen. Gemeinsam mit Paulus und anderen Priestern essen wir nach der Messe Gerstensuppe, Hühnchen mit Kartoffeln und Salat und ein gutes Dessert. Eine bunte Runde aus Priestern aus Nigeria, der Slowakei und den USA. Im Anschluss an das Abendessen unterhalten Alexis und ich uns noch alleine in einem anderen Raum. Wir tauschen unsere Pilgererfahrungen aus und er erzählt mir auch wie sein Leben zuhause aussieht bzw. welche Opfer es auch bedeutet Jesuit zu sein. Persönliches Eigentum ist zB tabu.
29.12. Marco begleitet mich heute früh in die Altstadt und wir entschließen uns spontan die Altstadt auf der umgebenden Mauer zu umrunden. Wir starten die Tour beim Jaffa Tor und genießen immer wieder die verschiedenen Ausblicke auf die Stadt und ihre Umgebung.



Gegen 14h kommen wir dann wieder beim Jaffa Tor an und stärken uns im muslimischen Viertel mit einem Sandwich und Wasser. Dann schlägt Marco vor zur Klagemauer zu gehen. Dies ist wirklich ein heiliger Ort! Ich schreibe meine Wünsche auf ein kleines Stück Papier und stecke es in die Klagemauer. Ein vorbeikommender Jude, der auch etwas Deutsch spricht, heißt uns willkommen im ‚Zentrum des Universums’…

30.12. Heute besuche ich das Holocaust Museum am Fuße des Herzlberges. Es ist derart interessant und gut gemacht, aber gleichzeitig auch derart bedrückend, dass ich bis zur Sperrstunde um 14h nur die Hälfte gesehen habe.


Um 14h schließt an einem Freitag das Museum, es ist der Beginn von Sabbath, der heilige Tag der Juden. Am Herzlberg befindet sich auch das Grab von Theodor Herzl, der Begründer des modernen politischen Zionismus, das ich im Anschluss an das Holocaust Museum besuche.
Danach versuche ich so um 15h wieder mit der Straßenbahn in die Unterkunft zu fahren, Fehlanzeige! In Jerusalem liegen ab Freitag nachmittag bis Samstag abend alle Verkehrsmittel still und das öffentliche Leben kommt quasi zum Erliegen. So gehe ich dann eben wieder zu Fuß zurück. Um 16h ertönt der Ton, der den Beginn des Sabbath ankündigt. Der Samstag ist im Judentum dazu da um zu sich zu finden und auch um in die Synagoge zu gehen. Den Abend verbringe ich mit Marcito aus Costa Rica und da er kaum Englisch spricht kann ich mein Spanisch wieder ein wenig aufpolieren. Ich merke allerdings auch wie sehr es bereits ‚eingerostet‘ ist…
31.12. Ich gehe noch einmal zum Ölberg, von wo ich auch nach Jerusalem gekommen bin und besuche noch einmal etwas genauer die verschiedenen Stätten.


Im Mariengrab treffe ich noch einmal Emmanuel, den französischen Pilger, und wir haben noch einmal viel Spaß beim Rückblick auf unsere Tour. Am Abend genieße ich den Sonnenuntergang und den Blick auf die Altstadt von Jerusalem.

Dabei gehen mir noch die letzten Monate durch den Kopf und bedanke mich, dass soweit alles gut gegangen ist. Auf dass der Rückweg ähnlich gut verläuft. Zurück in der Unterkunft verbringen Marco und ich den Sylvesterabend bei einer Party im Haus, wo ordentlich gefeiert wird. Prosit Neujahr!

01.01.2023: Ich fahre heute noch einmal in das Holocaust Museum und schaue mir den zweiten Teil davon an. So zwischendurch erledige ich die Neujahrspost und mache dann um 16h eine Tour durch die unterirdischen Gänge unter der Klagemauer. Dabei kommt man auf das Niveau der alten römischen Straße runter, die um vieles tiefer gelegen ist.

An der Klagemauer telefoniere ich dann mit Muttern bevor ich mir im österreichischen Hospiz noch einmal gutes Essen und Trinken gönne (Lasagne, Salat und ein Stiegl Bier), quasi mein Neujahrsessen.
02.01. Wer immer auch den Tempelberg besichtigen will, muß früh aus den Federn raus. Für Nichtmuslime ist er nur von 07:00 bis 10:30 geöffnet und so finde ich mich gegen 9h beim Einlass ein. Es wird natürlich auch hier streng kontrolliert.

Ich mag es solche Orte immer ein zweites Mal zu erleben, da man immer wieder was Neues entdecken kann und es jedes Mal anders erlebt. Im Anschluss daran gehe ich dann noch einmal die 14 Stationen der Via Dolorosa ab.

Die Via Dolorosa ist wohl die bekannteste Straße in Jerusalem und bezeichnet den Leidensweg von Jesus Christus. Sie beginnt am Löwentor, in der Nähe wo Jesus zum Tode verurteilt wurde und endet nach ca. 600 Metern in der Grabeskirche, wo Jesus gekreuzigt und begraben worden sein soll. Quasi jeder Jerusalem Tourist geht einmal diesen Weg ab, dementsprechend wimmelt es hier von Touristen. Schon alleine dass die Grabeskirche im Besitz von sechs verschiedenen Konfessionen des Christentums ist, zeigt wie sehr dieser Ort ‚beansprucht‘ wird. Die Schlüssel für die Kirche haben übrigens zwei muslimische Familien, die jeden Tag abwechselnd die Kirche öffnen und schließen…

03.01. Nach einem ausgiebigen Frühstück starte ich den heutigen Tag mit einer Busfahrt zum Berg Scopus wo sich die hebräische Universität befindet. Alles streng abgeriegelt aber man darf dann doch durch das Gelände gehen. Nach einer weiteren halben Stunde erreiche ich dann wieder den Ölberg. Heute habe ich mir vorgenommen zwei russische Kirchen bzw Klöster zu besuchen weil die nur jeweils Dienstag und Donnerstag vormittags offen haben.



Zuerst besuche ich das russische Frauenkloster am Ölberg und danach die Maria Magdalena Kirche, in der es ebenfalls ein Frauenkloster gibt. Beides sehr interessant.


Die Mittagszeit verbringe ich im Garten des österreichischen Hospiz und erhole mich von dem Fußmarsch.

Danach schaue ich mir dann auch noch das Israel Museum an und komme gegen 19h wieder in die Unterkunft zurück.

Menschlich geformte Särge aus Keramik aus dem 13. Jhdt. v. Chr., gefunden in der Küstenregion des Toten Meeres – im Israel Museum in Jerusalem

04.01. Heute ist einmal Ruhetag angesagt. Beim Frühstück unterhalte ich mich lange mit Georg aus Karlsruhe über die jüdische Religion, den Sabbath, usw… Es darf nichts Neues geschehen am Sabbath, versichert er mir. Handyverbot, TV Verbot, etc… Naja, würde einigen von uns ebenfalls gut tun, denke ich mir… 🙂 Am Vormittag erledige ich dann einige Telefonate mit zuhause, alles bestens. Ich durchstreife noch einmal das jüdische Viertel in der Neustadt und den Markt.

Um 15h holt mich dann Sarel ab und wir fahren mit seinem Auto Mittagessen und wir lassen uns Kibbeh, Humus, Foul und Fladenbrot schmecken.


Sarel und ich haben uns vor ca. 6 Jahren in Myanmar kennengelernt und es gibt ein freudiges Wiedersehen. Interessant seine Schilderungen während seines 3-jährigen Militärdienstes im Gazastreifen, etc… Er lebt jetzt mit seiner Frau in einem kleinen Dorf im Westjordanland und gibt mir noch einige Tipps mit auf den Weg für den Shvil, den Israelischen National Wanderweg. Vielen Dank Sarel!
05.01. Heute ist mein letzter Tag in Jerusalem und ich verabschiede mich von den Plätzen, die mir besonders gut gefallen haben. Dazu gehören der Tempelberg, die Klagemauer, der Ölberg, das jüdische Viertel und letztlich gute Kasnocken und ein Bierchen im österreichischen Hospiz im muslimischen Viertel.
Den Abend verbringe ich mit Georg und Jana im Abraham Hostel an der Bar. Wir haben viel Spaß gemeinsam und Georg und ich vereinbaren ein Georg Treffen wenn ich wieder zurück bin.

Gesamtkilometer: ca. 5.060
Fazit: Jerusalem ist einzigartig und faszinierend zugleich. Schon beim ersten Blick auf die Altstadt vom Ölberg war ich von der Schönheit dieser Stadt begeistert und in den Bann gezogen. Es ist wunderschön sich in der Altstadt zu verlieren und den verschiedenen Religionen auf engstem Raum beim Praktizieren ihrer jeweiligen Religion beizuwohnen. Das hohe Preisniveau ist natürlich schon sehr gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu den meisten vorherigen Ländern. Aber die vielfältige und interessante Kultur entschädigt dafür. Für mich war es auch ein Ankommen, ein Verweilen und ich verbrachte die Zeit auch mit einem Rückspiegel auf die vergangenen 8 Monate. Ich werde nun noch ca. 1 Woche eine kleine Runde Richtung Norden und Küste machen (Haifa und Tel Aviv) bevor meine Wanderung Richtung Negev Wüste weitergeht. Toda (Danke)!

Ingrid Denks
Lieber Georg,
deine Wege in Israel und speziell in Jerusalem haben in mir viele Erinnerungen an meinen Aufenthalt in Israel 1986 geweckt. Lang ist’s her 😉
Was ich jetzt nicht weiß ist, wie deine Reise weiter geht. Gehst du weiter – wohin – bzw gar wieder zu Fuß nach Hause zurück?
Hast du auch mal deine Schritte mitgetrackt – z.B. bei einer Tagesetappe? Oft gehe ich in Wien weitere Strecken und bin dann enttäuscht, dass das lt. Handy Schrittzähler nur ‚xy‘ Schritte waren. Vielleicht frag ich mal wenn, was z.B. beim Vienna City Marathon ‚zusammen kommt’s. Oder ich gehe die Strecke ab 😉.
Dir jedenfalls weiterhin ‚ gut Fuß‘ – alles Liebe,
Ingrid
Georg
Liebe Ingrid,
ja, ich habe es vor auch wieder zu Fuß nach Hause zu gehen, allerdings eine andere Route, welche werden wir wieder sehen…
Ich bin einmal ca. 45 km gegangen und ich kann mich erinnern, dass das ca. 60.000 Schritte waren. Daraus kann man sich ca. die durchschnittliche Schrittlänge von 0,75m pro Schritt errechnen. Bzw wenn man möchte auch die Gesamtanzahl der Schritte bei einer gewissen Kilometeranzahl…
Liebe Grüße aus der Wüste Negev und schönen Winter noch, Georg🙋♂️✌️
Heinrich
Hallo Georg!
Die besten Glückwünsche für das neue Jahr. Moegen Dich deine Füße wieder zurück bringen nachhause.
Der letzte Bericht über das Heilige Land ist wieder sehr interessant. Ich nehme mir immer viel Zeit deine Erlebnisse und Eindrücke zu studieren.
Schöne Grüße von Heinrich und Krista
Georg
Hallo Heinrich,
vielen Dank und wünsche dir und Euch beiden auch ein gutes neues Jahr 2023 🥂✌️
Liebe Grüße vom See Genezareth, Georg.
Fritz
Hallo Georg
Ich habe mit Spannung deinen Bericht gelesen.Man kennt Jerusalem ja nur auf der Landkarte und aus der Schule und Religionsunterricht.Wenn man das dann real erleben kann muss das unter die Haut gehen einfach großartig was du geschafft hast 👍😄
Georg alles Gute und Gesundheit im neuen Jahr 2023 🤝
Lg.Fritz & Christl
Georg
Hallo Fritz,
vielen Dank und ja, es war schon ein super Erlebnis nach 8 Monaten auf die Altstadt von Jerusalem hinunter zu sehen, die Stadt selber ist wirklich der Hammer…
Also wünsch Dir und euch beiden auch alles Gute für 2023 und auf bald wieder im Schallenberg.
Liebe Grüße Georg ✌️🙋♂️
Erwin
Hallo Georg, wünsche Dir eine frohes 2023 🌠! Wieder ist Dir ein sehenswerter „Marsch“ gelungen. Die Berichte werden von Mal zu Mal interessanter, geh weiter so!
Lg, Erwin
Georg
Hallo Erwin,
wünsch auch Dir alles Gute für 2023 und vor allem viel Gesundheit und Glück✌️
Es war gut jetzt ein wenig zu rasten in Jerusalem, es stehen ja noch ein paar Kilometer an…
Liebe Grüße und auf bald, Georg🙋♂️
Maria Hueber
Ich kann nur eins sagen,. Wunderschön…. bei mir kommen Emotionen hoch, denke gerne an diese Reise….. weiterhin alles gute für dich… LG Maria und Sepp
Georg
Vielen Dank liebe Maria🙏
Es ist schon ein wahres Geschenk unser Leben!
In diesem Sinne wünsche ich dir und Sepp auch alles Gute und viel Gesundheit für 2023🥂✌️
Liebe Grüße Georg🙋♂️
Holly Fredi
Hallo Georg, wieder ein schöner faszinierender Bericht, ein Schnitzerl und ein Bier ist schon was feines 😋, wünsche dir weiterhin alles Gute im neuen Jahr auf deiner Pilgerreise 👣👍LG Fredi
Georg
Hallo Fredi,
vielen Dank und ja, das hat mir wirklich wieder einmal sehr gut geschmeckt…:-)
Liebe Grüße und alles Gute dir auch für das heurige Jahr, Georg 🙋♂️✌️
Christoph
Freu mich sehr für dich, dass du die Pilgerreise erleben durftest. Bin fasziniert von deinen Berichten und Eindrücken. Alles Gute für das neue Jahr und viele blasenfreie Kilometer.
LG
C
Georg
Lieber Christoph,
vielen Dank und ja, es ist schon ein Privileg das erleben zu dürfen. Auch ich hoffe auf dem Rückweg ohne Blasen auszukommen, einmal reicht ja… 🙂
Liebe Grüße und alles Gute dir weiter auch, Georg 🙋♂️✌️
Anton Mühlböck
Immer wieder sehr erfreut über deine Berichte und auch von der Länge her genau richtig, lG Anton
Georg
Vielen Dank lieber Anton!