TÜRKEI – Teil 8 (Kas – Kalkan – Letoon – Bel – Kabak – Fethiye)

03.04. Die Nacht am Spielplatz von Kas war windig und einmal musste ich die Heringe vom Zelt mitten in der Nacht nachspannen. Es ist noch finster als ich mein Zelt abbaue und in Kas ein offenes Lokal finde, wo es Hühnersuppe (Tavuk corbasi) gibt.

Mustafa Kemal (Atatürk) darf nicht fehlen – am Hauptplatz von Kas

Via Yeniköy gelange ich nach ca. 1.000 Höhenmeter gegen Mittag in die Ortschaft Gökceören. Ein verschlafenes Dörfchen aber ein geschäftstüchtiges Ehepaar bietet hier Mittagessen an. Selbst übernachten könnte man bei ihnen. Es gibt Reis, Bohnen und Salat, dazu wie immer Brot und schmeckt richtig gut. Dann geht es den Berg wieder hinunter nach Kalkan, das direkt am Meer liegt.

Blick auf die Stadt Kalkan – am Horizont die Insel Megisti, die bereits zu Griechenland gehört. Von hier gehen auch Schiffe auf die griechische Insel Rhodos.

Oberhalb von Kalkan esse ich eine Pide, eine türkische Pizza, und überlege mir dann wo ich übernachten könnte. Der Wetterbericht für heute Abend und morgen ist nicht gut, stürmisch und evtl auch Regen. Da brauche ich ein festes Dach über dem Kopf. Es herrscht hier überall Goldgräberstimmung und es wird viel gebaut. Dementsprechend gibt es hier auch viele Rohbauten und in genau so einem verbringe ich die kommende Nacht.

In diesem Rohbau hatte ich ein festes Dach über dem Kopf – mit den leeren Zementsackerln hatte ich allerdings nicht gerechnet… 🙂 der Wind brachte sie mir…

04.04. Der Wetterbericht hat recht behalten und es wurde ordentlich stürmisch. In der Früh packe ich dann meine Sachen zusammen und wärme mich mit cay, Käsebörek und Simits auf. Das Wetter ist nach wie vor stürmisch und nicht einladend zu gehen. Um 9h starte ich trotzdem und manchmal versetzt mich der Seitenwind um einen halben Meter in den Seitengraben. Gegen Mittag erreiche ich die Ortschaft Cavdir wo ich in einer Lokantasi Reis, Fleisch mit Bohnen, Joghurt, Tomaten und Brot esse. Als Nachspeise gibt es meinen geliebten Sütlac, den Milchreis, den diese Frau besonders gut machte. Gestärkt erreiche ich dann so um 14h Xanthos, eine ehemalige Stadt in Lykien. Hier gibt es ein lykisches Theater zu besichtigen in dem es vor ca. 2.000 Jahren auch Gladiatorenkämpfe gegeben hat.

Lykisches Theater in Xanthos, einer der großen lykischen Städte vor mehr als 2.000 Jahren
Harpy Monument – es ist das beste erhaltene Beispiel eines lykischen Säulengrabes; aus dem 5. Jhdt. v. Chr.

Nach einer weiteren Stunde erreiche ich auch noch Letoon wo es ebenfalls ein lykisches Theater und mehrere Tempel zu besichtigen gibt.

Recht entspannte Stimmung mit locals im lykischen Theater von Letoon
Einer der vielen lykischen Tempel in Letoon

Kurz nach Letoon komme ich zu einer Moschee wo ich Rast mache. Der vordere Innenraum scheint mir gut für eine Übernachtung geeignet. Kinder zeigen mir das Haus vom Imam, der mir ohne zu zögern erlaubt darin zu schlafen. Ich koche mir Nudeln und die Kinder bringen mir auch noch Früchte und Tomaten vorbei. Kaum bin ich fertig, beginnt es draußen dann auch schon wieder zu regnen. Glück gehabt, denke ich mir nur. Ich telefoniere wieder einmal mit Frau Muttern, der es immer besser geht und diese Woche wieder von der Reha nach Hause kommen wird.

Jeder Tag ist hier wie ein Geschenk für mich, denke ich mir nur. Und es macht mich einfach nur glücklich mit so wenig auszukommen… Gegen 20h kommen heute noch viele Gläubige vorbei um zu beten. Ich verfolge ihre Bewegungen aus meinen Augenwinkeln und schlafe zufrieden ein.

Schlafplatz in der Moschee von Letoon

05.04. Da gerade Ramadan ist kommt dieses mal der Imam schon um 5h morgens in die Moschee. Pünktlich um 05:15 ertönt dann via Lautsprecher der Gebetsruf, der sogar die Hühner verstummen lässt. Auch einige Gläubige kommen auf ein Gebet vorbei. Als sie fertig sind und wieder gehen, stehe ich auf und esse meine letzten Müslireste. Dazu trinke ich einen halben Liter warmes Wasser. Ein Quantum, das ich fast jeden Tag in der Früh trinke. Gegen 9h vormittags komme ich bei einem türkischen Kreisler vorbei, kaufe 4 Simits und Käse für den Tag. Zwei Tomaten habe ich ja noch von gestern von den Kindern, das sollte heute für das Mittagessen reichen.

Eines der vielen Gewächshäuser – die Tomaten gedeihen hier prächtig! Und sie schmecken auch so…

Der lykische Wanderweg führt in diesem Abschnitt am Patarastrand vorbei und ich höre mir einige Zeit das Rauschen des Meeres an.

Patara Beach

Dann geht es einige Hundert Höhenmeter hinauf und bei einem Platzerl mit schöner Aussicht auf das Meer esse ich dann all mein Mitgebrachtes.

18 Raupen in einem Convoy – am Weg nach Bel

Gegen 15h, kurz vor Bel, beginnt es heute dann doch einmal recht hartnäckig zu regnen und ich kehre in der Raziye Pansiyon ein. 300 TL für ein Zimmer mit Abendessen und Frühstück sind ein guter Preis und die selbstgemachten Gözleme (dünnes Fladenbrot mit verschiedenen Füllungen) von der Hausherrin namens Raziye schmecken hervorragend.

Hausherr Ramazan mit seiner Ehefrau Raziye – ein herrliches Ehepaar mit großem Herz
Raziye Pansiyon in Bel – hervorragend!

Ich sitze derzeit mit einigen anderen türkischen Wanderern um den warmen Ofen, wo wir unsere Knochen wieder etwas aufwärmen. Am Abend wird ordentlich aufgekocht und gemeinsam mit einigen Russen schlage ich mir noch den Bauch voll.

06.04. Der Regen hat wieder aufgehört und so starte ich nach einem ausgiebigen Frühstück früh kurz nach 7h.

Ortschaft Bel

Es geht heute wieder viel bergauf und bergab und so mache ich in der Ortschaft Yediburunlar eine Kaffeepause. Am Vormittag hat es hier bereits um die 15 Grad wenn die Sonne scheint, ideal zum Flanieren.

Kaffeepause in Yediburunlar – heute scheint wieder die Sonne
Frühling in der Türkei – Teil 1
Frühling in der Türkei – Teil 2

Dann gehe ich meist auf der Straße entlang bis nach Alinca wo ich eine kurze Mittagspause mache. Für heute Nachmittag ist wieder Schlechtwetter angesagt und so habe ich es ein wenig eilig in die Ortschaft Kabak zu kommen. Kabak liegt in einem richtigen Kessel direkt am Meer und während ich in diese Ortschaft absteige, beginnt es schon leicht zu regnen. Bis ich dann in Kabak ankomme bin ich dann doch schon ganz schön nass und ich bin froh auf einem Campingplatz in einem großen, bereits aufgebauten Zelt mit einer Matratze Unterschlupf zu finden. Kaum habe ich mich ein wenig eingerichtet und die trockenen Sachen angezogen, beginnt es draußen auch schon stark zu regnen und ein ordentliches Gewitter kommt hinzu. So decke ich mich mit drei Decken zu und höre mir das Naturschauspiel an. Irgendwie schön beruhigend wenn der Regen so auf das Dach prasselt, wenn man im Trockenen ist. Nach ca. 2 Stunden lässt auch das Gewitter wieder nach und ich esse eine warme Suppe und trinke Tee. Ich schlafe früh ein und fühle mich sehr wohl in so einem großen Zelt mit dicker Matratze und warmen Decken.

07.04. Um ca. 6h lässt der Regen heute nach und so koche ich mir warmes Wasser und esse das restliche Brot von gestern und ein paar Kekse zum Frühstück. So um halb acht gehe ich dann auf einer Schotterstrasse Richtung Fethiye.

Fethiye liegt heute nur mehr ca. 30 km entfernt und ich beschließe es heute noch zu erreichen. Es hat in der Nacht in höheren Lagen auf knapp 2.000m geschneit und im Tal sind bereits die Zitronen reif.

Schnee in den Bergen und Zitronen im Tal – möglich am lykischen Wanderweg zwischen Antalya und Fethiye
Tja, wer ist denn da schon unterwegs?

Die Küste ist in diesem Abschnitt sehr steil und beeindruckend. Auch viele Paragleiter sind unterwegs, die von den Bergen über das Meer bis an die Küste gleiten. Es beginnt hier gerade die Saison und so finde ich in der Ortschaft Belcegiz nach längerer Suche doch noch etwas zu essen. Über einen schmalen Bergweg komme ich dann so um 16h in Fethiye an.

Fethiye in Sicht

Ich finde im HZD Apartments Hostel um 250 TL die Nacht eine gute Unterkunft in einem 6 Bett Zimmer, ohne Frühstück. Ich dusche, gebe meine Wäsche zum waschen und kaufe mir am Markt, der jeden Freitag hier in Fethiye abgehalten wird, gute Gözleme und Katmer.

Freitagsmarkt in Fethiye
Gözleme mit Käse und Spinat (links) und Katmer (rechts) – am Freitagsmarkt in Fethiye

Ich bin gerade mit meinem Freund Panagiotis aus Athen in Verbindung, da ich ihn auf meiner Wanderung nach Hause in Athen besuchen werde. Heute erfahre ich von ihm, daß im orthodoxen Griechenland Ostern um eine Woche später als bei uns gefeiert wird. So werde ich den nächsten Tage von Fethiye ein Schiff nach Rhodos nehmen und von dort weiter mit einem anderen Schiff nach Athen. Und das ganze noch möglichst vor dem orthodoxen Osterfest, das eine Woche später stattfindet als in der katholischen Kirche. Orthodoxe Ostern mit Panagiotis in Athen verbringen, das ist der Plan. Derzeit sitze ich gerade mit Mustafa und Hussain im Hostel und trinke Tee.

Mit Mustafa (links) und Hussain (rechts) im HZD Apartments Hostel

08.04. Frühmorgens mache ich mich auf gleich auf den Weg zum Hafen und erfahre von mehreren Seiten, dass die morgige Fähre nach Rhodos abgesagt wurde.

Im Hafen von Fethiye

Das nächste Schiff geht am kommenden Mittwoch oder Donnerstag. So habe ich hier schön Zeit wieder einmal durchzuschnaufen und zu rasten nach dem lykischen Wanderweg. Ich klettere dann zur Burg hinauf, von wo man einen schönen Blick auf die Bucht von Fethiye und die schneebedeckten Berge hat.

Blick von der Burg auf die Hafenstadt Fethiye
In den Straßen von Fethiye

Dann besuche ich noch einige Felsengräber, allen voran das Grab von Amyntas, auch als Fethiyegrab bekannt. Es ist dies ein antikes griechisches Felsengrab, das ca. 350 v. Chr. von den Lykiern erbaut wurde. Die Lykier waren eine eng verbundene Konföderation unabhängiger Stadtstaaten, einschließlich Telmessos (dem heutigen Fethiye).

Felsengrab von Amyntas – in Fethiye
Blick von der Grabkammer des Grabes von Amyntas auf Fethiye
Weitere lykische Felsengräber in Fethiye

Zumittag esse ich in einer Lokantasi Köfte, bevor ich wieder in die Unterkunft zurückkomme. Ich bekomme wieder die trockene und vor allem saubere Wäsche was richtig gut tut. Dann verrät mir Hussain einen guten Schneider in der Altstadt, der mein langärmeliges Shirt und eine der beiden Gamaschen wieder zusammenflickt.

Mein langärmeliges Leiberl aus Merinowolle braucht eine Rundumerneuerung – in der Altstadt von Fethiye

Während ich noch einmal Katmer esse, dieses Mal die süße Variante aus der Gegend von Gaziantep, telefoniere ich mit Muttern.

Katmer – die süße Variante

Sie ist jetzt wieder zuhause in Linz und ist schon wieder voller Tatendrang, sodass ich sie wieder etwas bremsen muß. Gut Ding braucht Weile… Da heute Samstag ist, verbringe ich den Abend in der Altstadt in der Deep Blue Bar, wo es gute Livemusik gibt.

09.04. Heute ist zuhause Ostersonntag und ich werde versuchen, hier im muslimischen Fethiye einen Gottesdienst zu besuchen. Eine Kirche gibt es ja…

Tatsächlich gibt es um 11h einen Gottesdienst in der einzigen Kirche in Fethiye, und das in drei verschiedenen Sprachen (Türkisch, Englisch und Russisch).

Gottesdienst am Ostersonntag in Fethiye – in drei verschiedenen Sprachen

Danach gehe ich in die Gar Lokantasi am Busbahnhof wo ich einen Lammspieß esse und selbstgemachtes Ayran trinke. Mein Osterschmaus quasi.

Lammfleisch mit Ayran – mein Essen am Ostersonntag

Am Abend schaue ich mir noch in der Altstadt ein Fußballspiel aus der englischen PL an – Liverpool vs Arsenal, das 2:2 endet.

10.04. Nach einem Frühstück in der Aksam Simit Sarayi Bäckerei gehe ich in den Hafen und erfahre, dass das nächste Schiff nach Rhodos am kommenden Donnerstag fahren wird. Ich kaufe mir ein Ticket und da es heute regnet, lege ich ein Regenprogramm ein. ‚John Wick – Teil 4‘ heißt der einzige Film, den sie hier im Kino um 65 TL (umgerechnet ca. 3 €) zeigen. Ich habe irgendwann einmal aufgehört wieviele Tote es gab und mir wurde wieder einmal richtig bewußt wie wenig mir Kino, TV, Medien, etc. abgeht… Danach gehe ich wieder einmal zum Friseur, der mir die Haare stutzt und meinen Bart abrasiert. In der gegenüberliegenden Gar Lokantasi esse ich eine EzoGelin Suppe und kehre dann in die Unterkunft zurück. Hier sind wir zu viert. Mustafa, der Hostelbetreiber, der mit einer Uzbekin verheiratet ist und perfekt Russisch spricht. Hussain aus Maras, einer vom letzten Erdbeben stark betroffenen Stadt und Alexander aus Moskau, ein Russe, der vor der heimischen (russischen) Politik geflüchtet ist. Sehr angenehme Atmosphäre.

11.04. Ich frühstücke wieder in derselben Bäckerei und vertreibe mir gerade die Zeit mit dem Warten auf das Schiff mit einem Spaziergang durch die Bucht von Fethiye. Hier werden gerade alle Schiffe auf Vordermann gebracht bevor die Saison wieder losgeht.

Der Unterboden muß dicht sein – in der Bucht von Fethiye

Zumittag esse ich hier in der Lokantasi türkische Mussaka mit Reis und Gurkenjoghurt bevor ich wieder in die Stadt zurückkehre.

Bucht von Fethiye
Vor ca. 100 Jahren war Fethiye gerade einmal ein beschauliches Fischerdorf
Türken beim Zweierschnapsen ala Türkisch – in der Altstadt von Fethiye

Im Quartier sichere ich wieder einmal meine Fotos auf zwei verschiedene USB Sticks und bereite mich schön langsam auf die Fahrt mit dem Schiff vor.

12.04. Den letzten Tag in Fethiye verbringe ich ruhig am Strand, telefoniere mit zuhause und schaue nochmal im Büro des Schiffes Unternehmens vorbei. ‚Alles klar für morgen‘ und so packe ich dann in der Unterkunft meine Sachen um morgen früh gestellt zu sein.

Gesamtkilometerca. 6.560

Fazit: Der lykische Wanderweg ist landschaftlich wunderschön und touristisch bereits gut erschlossen. Man findet letztlich alle 10 oder 15 km etwas zu essen bzw. eine Wasserstelle. So bleibt der Rucksack leicht, hurra. ‚Wer leicht geht, geht sich leicht‘ lautet immer wieder die Devise. Selbst während des Fastenmonats Ramadan waren in dieser Ecke der Türkei die Restaurants und Lebensmittelläden offen. Die Einheimischen halten sich allerdings schon größtenteils an die Tradition des Fastens untertags. Im Vergleich zum anatolischen Hochland im letzten Jahr ist mir ehrlich gesagt diese doch schon sehr touristische Gegend um den Tick zu touristisch mit all den Begleiterscheinungen – viel höhere Preise, weniger Gastfreundschaft und auch die Freundlichkeit sind der Preis des Tourismus. Ich verbringe nun einige Tage in der sehr interessanten Stadt Fethiye und genieße noch einmal all die guten Gerichte der türkischen Küche. Dem Land Türkei wünsche ich viel Glück vor allem in Hinblick auf Naturkatastrophen wie Erdbeben, etc. Auch politisch werden die nächsten Wochen interessant, steht doch am Sonntag, 14. Mai die nächste Präsidentenwahl am Programm. Auf diesem Weg möchte ich mich bei all den wunderbaren und hilfsbereiten Menschen in der Türkei bedanken, die mir in vielen Situationen zur Hilfe standen.

Güle güle ve teşekkürler Türkiye (Auf Wiedersehen und danke Türkei).

14 Kommentare

    Erwin

    Hallo Georg, wann hätte ich jemals eine so beeindruckende Doku über den Lykischen Wanderweg gelesen, wenn du nicht unterwegs wärst? Nach Israel und Jordanien war das sicher ein spannender Ausklang, bevor du wieder in die Schengenzone „einwanderst“. Gute Weiterreise, ich freue mich auf deine Vorträge.
    LG aus der verregneten Heimat 🇦🇹

      Georg

      Lieber Erwin,
      ja, es war wirklich wie ein gemütliches Auslaufen nach den doch anstrengenden Wüstenwanderungen in Israel und Jordanien. Und so komme ich tatsächlich bald wieder in die Schengenzone zurück, die Souvlaki kann ich fast schon riechen… 🙂
      Liebe Grüße nach Wien und auf ein baldiges Wiedersehen, Georg 🙋‍♂️✌️

    Heinrich

    Hallo Georg!
    Ich hoffe mein Kommentar von heute 11.4. erreicht dich.

      Georg

      Hallo Heinrich,
      alles angekommen… ✌️

    Heinrich

    Hallo Georg!
    Ich wünsche dir frohe Ostern, leider etwas verspätet.Jetzt in der Karwoche waren Krista und ich nach mehreren Wochen ein paar Tage in Waxenberg. Franz hat sich schön langsam ans Alleinsein gewöhnt.
    Deine Berichte lese ich mit großer Aufmerksamkeit. Von Mersin bis Izmir bin ich auch seinerzeit zu Fuß getrampt. Die Erlebnisse sind mir noch in bester Erinnerung. Deine Rückkehr zu Fuß von Griechenland bis nach Hause ist noch ein breiter Weg. Überlege Alternativen um schneller heimzukommen. Mama würde sich sehr freuen.
    Herzlichen Dank für die sehr gelungenen Schilderungen und auf ein baldiges Wiedersehen freuen sich Heinrich und Krista.

      Georg

      Hallo Heinrich,
      vielen Dank und freut mich wie immer wenn ich ein wenig mitnehmen und deine Erinnerungen wecken kann. Muß sicher ein Abenteuer gewesen sein zu dieser Zeit…
      Und das glaube ich, dass es für Franz jetzt nicht so einfach ist. Sie waren ja quasi ihr ganzes Leben zusammen…
      Von Athen ist es fürwahr noch ein breiter Weg und ich schätze, dass ich so im Sommer/Herbst zurückkommen werde. Meine Mutter ist eh schon viel gewöhnt von mir, ab Griechenland bin ich ja schon wieder fast in Griffweite… 🙂
      Liebe Grüße an Dich und Krista und auf bald wieder einmal in Waxenberg auf ein Bierchen, Georg 🙋‍♂️✌️

    Anton Mühlböck

    Frohe Ostern und noch alles Gute!
    Danke für deine Reiseberichte, ich habe sie immer gerne gelesen

      Georg

      Vielen Dank lieber Anton ✌️✌️✌️

    Widenschek Alfred

    Hallo, lieber Georg, freut mich sehr, wieder mal was von dir gehört zu haben, interessant deine Berichte, für mich unvorstellbar was du da machst??? Wuensche dir gutes und unfallfreie Wanderung und nach Hause kommen. Ich kenne nur verrückte Leute???? 😂😭🤣Frohe Ostern Lg Fredi

      Georg

      Servus lieber Alfred,
      ja, ein bisschen Verrücktheit gehört schon dazu für so eine Wanderung. Es ist allerdings wunderschön so unsere Erde kennenzulernen. Pure Intensität und Reduktion auf das Wesentliche, Gehen, Essen und Schlafen.
      Grüße in die Steiermark, durch die ich wahrscheinlich auf meinem Nachhauseweg nach OÖ auch durchwandern werde, Georg 🙋‍♂️✌️🐇

    Fredi

    Grüß dich Georg, die Türkei gefällt dir besonders gut wie man anhand der Bilder und deinen Berichten schließen kann, ist auch schön dort. Wünsche dir auch ein frohes Osterfest 🐰🐇und alles Gute auf deinem Nachhauseweg 👍👣 LGr aus dem kalten St. Veit von Fredi 😏

      Georg

      Servus Fredi, ja, die Türkei gehört zu meinen Lieblingsländern, man merkt es wohl… 🙂
      Gehen ist so wunderschön und befreiend, für mich die schönste Form die Welt mit ihren wunderbaren Menschen kennen zu lernen.
      Liebe Grüße nach St. Veit, Georg 🙋‍♂️✌️🐇

    Iris Dekan

    Lieber Georg! Frohe Ostern und danke dafür, dass du mich auf deine Reise mitnimmst. Mir gefällt diese Reduktion auf das Wesentliche wirklich sehr: gehen, essen, schlafen, atmen, das Wetter – den Körper zu spüren, Menschen begegnen, lernen und erfahren mit allen Sinnen. Das ist Freiheit. Danach sehne ich mich sehr. Ich freue mich, dass ich so daran erinnert werde, dass es das gibt und deine Berichte sind wirklich inspirierend. Liebe Grüße!

      Georg

      Liebe Iris,
      es ist wirklich unglaublich schön zu erfahren, mit wie wenig man so glücklich sein kann. Ich kann wirklich sagen, dass mich das Gehen zu einem glücklicheren Menschen gemacht hat.
      Liebe Grüße nach Wien und bis bald wieder, Georg 🙋‍♂️✌️

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